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Google BigQuery für Analysen und Commerce-Reporting

Serverloses Data Warehouse für Analysen, Automatisierung und Commerce-Reporting.

Einordnung

Überblick

Google BigQuery nutze ich, wenn Daten aus Shop, ERP und SaaS schnell zusammengeführt werden müssen, ohne dass ein Team ein Data Warehouse „betreiben“ muss. Als serverloser Dienst skaliert BigQuery automatisch und liefert eine starke Grundlage für Reporting, Automatisierung und datengetriebene Produktentscheidungen.

Schwerpunkt

Von Rohdaten zu belastbaren KPIs

In Commerce‑Setups landen Daten oft in vielen Silos: Shopware, Payment, VARIO, Marketing und Support. In BigQuery lassen sich diese Quellen über ETL/ELT‑Pipelines zusammenführen, sodass Kennzahlen wie Marge, Lagerumschlag oder Kampagnen‑Performance konsistent berechnet werden. Entscheidend sind dabei ein sauberes Datenmodell, Partitionierung/Clustering und Data‑Quality‑Checks, damit Reports nicht „schwimmen“.

Schwerpunkt

Architektur, Kosten und Governance

BigQuery ist SQL‑first, aber Kosten entstehen über Abfragen und Speicher. Deshalb plane ich Workloads so, dass Reporting performant und kalkulierbar bleibt: materialisierte Views, sinnvolle Aggregationen, Monitoring und klare Zugriffsrechte. Column‑Level‑Security, IAM und Verschlüsselung helfen, EU‑ und DSGVO‑Anforderungen sauber umzusetzen.

Schwerpunkt

Reporting, Automatisierung und KI‑Workloads

Auf BigQuery können Dashboards (Looker Studio, Metabase) und Exporte aufsetzen, aber auch Automationen: n8n‑Workflows oder Laravel‑Jobs können Events in BigQuery schreiben und Folgeaktionen auslösen. Für Teams, die in Tabellen arbeiten wollen, ist Connected Sheets eine gute Ergänzung. Wenn später ML/AI‑Themen relevant werden, sind kuratierte Datasets eine gute Basis für Vertex AI oder LLM‑Workloads.

Mit BigQuery werden Daten aus verschiedenen Systemen zu einem verlässlichen Analytics‑Produkt. Mit sauberer Modellierung und Governance entstehen Dashboards und Automationen, ohne zusätzlichen Betriebsballast.

Am Anfang steht deshalb keine Migration, sondern eine Beratung zur Frage, ob Data Warehousing für deinen Fall überhaupt nötig ist. Für wenige Quellen reicht oft eine saubere Datenbank. Lohnt es sich, folgt die Integration der Systeme in geplanten Ladestrecken, auf denen die Auswertungsschichten aufsetzen.

FAQ

Häufige Fragen zu BigQuery

Einsatz und Kosten

Sobald mehrere Systeme historisiert zusammenlaufen sollen, Auswertungen über Jahre gehen oder Abfragen die Produktivdatenbank ausbremsen würden. Für wenige Quellen und überschaubare Datenmengen reicht eine saubere PostgreSQL-Datenbank völlig aus und ist einfacher zu betreiben.

Abgerechnet wird nach gespeicherten Daten und nach der Datenmenge, die eine Abfrage liest. Der übliche Kostentreiber sind Abfragen über ganze Tabellen. Mit partitionierten und geclusterten Tabellen sowie vorberechneten Auswertungsschichten bleiben die Kosten für typische Reportings sehr überschaubar.

Über geplante Ladestrecken, die Daten aus Shop, Warenwirtschaft, CRM und Werbekonten abholen, vereinheitlichen und in Rohtabellen schreiben. Darauf setzen Auswertungsschichten auf, in denen die Kennzahlen definiert sind. Berichte greifen nur auf diese Schicht zu, nie direkt auf die Rohdaten.

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